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2016

Der erste Satz

Ilja Braun über den ersten Satz von Fikry El Azzouzis "Wir da draußen".

Deutsche Fassung, Gastlandseite Frankfurter Buchmesse (10.10.2016).
Niederländische Fassung, Athenaeum Boekhandel (13.09.2016).


2015

Lotto und Revolution

Die letzte Veranstaltung der Reihe "Das ABC des Freien Wissens" verknüpfte die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen mit der über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter. Zu Gast war u.a. Ilja Braun, Autor des Buches “Grundeinkommen statt Urheberrecht?”. In diesem Textbeitrag zur Veranstaltung befasst er sich kritisch mit dem im Salon thematisierten Konzept, Grundeinkommen per Crowdfunding zu generieren.

Wikimedia-Blog (06.05.2015).


Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Freiheit und soziale Absicherung im digitalen Zeitalter

Merkur-Blog (04.03.2015).


2014

Oettinger und das Urheberrecht

„Wenn Google intellektuelle Werte aus der EU bezieht“: Was kann und will der neue EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft?

der Freitag (05.11.2014).


Zweierlei Maß

Investitionsschutz ist international leicht durchsetzbar. Menschenrechte sind es nicht.

rosalux-europa.info (23.10.2014).


Investitionsschutz, Menschenrechte und das Transatlantische Freihandelsabkommen

Seit etwa einem Jahr wird zwischen der Europäischen Union und den USA über das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) verhandelt. Es verspricht große Profite für globale Konzerne und ein Verlustgeschäft für Länder des globalen Südens. Journalist, Übersetzer und Berliner Gazette-Autor Ilja Braun zeigt: Nicht nur ein wirtschaftliches Ungleichgewicht, sondern auch eine Schräglage im Bereich der Menschenrechte.

Berliner Gazette (06.10.2014).


Zweierlei Maß: Investitionsschutz und Menschenrechte

Ilja Braun beklagt die Diskrepanz in der Durchsetzbarkeit von Investitionsschutz und Menschenrechten.

MERKUR Jahrgang 68, Heft 785, Heft 10, Oktober 2014 (01.10.2014).


Global flows: Ausweitung der Kampfzone

McKinsey Report zeigt: Wissensarbeit wird immer wichtiger

attac TheorieBlog (17.08.2014).


Sag mir, wie hältst du es mit dem geistigen Eigentum?

Antworten von Gerd Siebecke, Julia Reda, Petra Sitte, Ilja Braun und Dieter Dehm.

Prager Frühling (Juni 2014).


Big Brother Awards 2014

In der Bielefelder “Hechelei” werden heute Abend zum 14. Mal die schlimmsten Datensünder des vergangenen Jahres mit den “Datenschutz-Oscars” ausgezeichnet. Carta übernimmt den Livestream.

Carta (11.04.2014).


Constanze Kurz: "Arbeitsfrei" - Die Automatisierungsdividende neu verteilen

Die Digitalisierung wirkt als Rationalisierungsmaschine: Immer mehr Menschen werden durch Roboter ersetzt. Warum kommt nicht mehr freie Zeit für alle dabei heraus?

Carta (10.04.2014).


Darf man eBooks verleihen und weiterverkaufen?

Das Kölner Forum Medienrecht befasst sich mit der „digitalen Erschöpfung“ bei elektronischen Büchern.

Carta (31.03.2014).


Allmende: Wir müssen nur wollen

Eine Podiumsdiskussion bei Wikimedia Deutschland fragt, ob die Commons in der zukünftigen Netzökonomie noch eine Rolle spielen werden.

Carta (24.03.2014).


Zwischen Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht

Matthias Fritsch, der das „Technoviking“-Video gedreht hat, im Carta-Interview über seine juristische Auseinandersetzung mit dem Mann, der damals vor der Kamera stand.

Carta (20.03.2014).


Offene Baustellen

Carta-Autor Heiko Hilker und Uwe Kammann, Geschäftsführer des Grimme-Instituts, vermissen bei der Medienpolitik den großen Wurf.

Carta (19.03.2014).


Postkapitalismus für alle

In Calafou, einem kleinen Ort nahe Barcelona, erprobt eine kleine Gemeinschaft neue Formen sozialer Selbstorganisation.

Carta (18.03.2014).


Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Was hat die Debatte um das Urheberrecht mit der um das bedingungslose Grundeinkommen zu tun?

Carta (05.03.2014).


Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Was hat die Debatte um das Urheberrecht mit der um das bedingungslose Grundeinkommen zu tun? Die beiden zusammenzudenken, könnte ein Lösungsmodell sein, um angemessene Vergütung und demokratisierte Produktionsbedingungen in der digitalen Welt miteinander zu versöhnen.

iRights.info (03.03.2014).


Piraten leaken CETA-Dokument zu IPR

Ein Ausschnitt aus dem Entwurfstext für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada ist aufgetaucht. Es geht um Regelungen zum geistigen Eigentum.

Carta (28.02.2014).


Bedingungslos

Wie Kreativität bezahlt werden sollte.

Süddeutsche Zeitung (14.02.2014).


Die Rundfunkgebühr kommt bei den Programmmachern nicht an

Eine Podiumsdiskussion in Berlin zeigt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert vor allem seinen Selbsterhalt, nicht das Programm.

Carta (13.02.2014).


Iskra Geshoska: Kritisches Denken lernt man in der Schule nicht

Iskra Geshoska setzt sich in Mazedonien für selbstorganisiertes Lernen jenseits des staatlichen Schulsystems ein. Im Carta-Interview erklärt sie, was „dialogisches Lernen“ für sie bedeutet.

Carta (31.01.2014).


Digitale Kontrolle: Einbruch der Dunkelheit?

Die Berliner Volksbühne veranstaltete letztes Wochenende eine Konferenz zu „Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten digitaler Kontrolle“

Carta (30.01.2014).


Gesa Ziemer: Komplizenschaft kann emanzipatorisch wirken

Komplizenschaft gibt es nicht nur unter Kriminellen, meint die Philosophin Gesa Ziemer im Carta-Interview. Der Begriff hat auch ein emanzipatorisches Potenzial, das bislang weitgehend brach liegt.

Carta (12.01.2014).


Wolfgang Streeck: Liberalisierungsmaschine Europa

Am 25. Mai 2014 findet die Europawahl statt. Aber über Europa wird in Wirklichkeit von Zentralbankiers entschieden, meint der Soziologe Wolfgang Streeck. Und die Krise ist noch lange nicht vorbei.

Carta (06.01.2014).


2013

Janina Sombetzki: Können Roboter Verantwortung tragen?

Die Philosophin Janina Sombetzki fragt sich, was passiert, wenn wir immer mehr Verantwortung an Maschinen delegieren. Im Carta-Interview erklärt sie, warum wir eine Roboter-Ethik brauchen.

Carta (30.12.2013).


Konferenz netz:regeln 2013: Zwischen Technikfaszination und Misstrauen

Die allgegenwärtige Vernetzung fasziniert, ruft aber auch Ängste hervor. Eine Konferenz von Heinrich-Böll-Stiftung und BITKOM fragte: Braucht das Netz Regeln, und wenn ja, wie viele?

Carta (06.12.2013).


Markus Linden: Mehr Konfliktoffenheit in der Demokratie wagen

Die SPD lässt ihre Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen. Sind die Sozialdemokraten die neuen Piraten? Interview mit Politikwissenschaftler Dr. Markus Linden.

Carta (01.12.2013).


Aktuelle Koalitionspapiere zu UADA, Kultur- und Wirtschaftspolitik

In den Koalitionsverhandlungen befassen sich derzeit verschiedene Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themen. Wir dokumentieren hier den Verhandlungsstand der “AG Kultur und Medien”, “AG Wirtschaft” und der “Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda” .

Carta (21.11.2013).


Die digitale Agenda der Großen Koalition

Jan Mönikes hat eine Zusammenfassung und Analyse der Koalitionsvereinbarungen zur digitalen Welt vorgelegt. Sein Fazit: Der Teufel steckt im Detail.

Carta (20.11.2013).


Sara Moreira: Warum Mosambik Bürgerjournalismus braucht

Am 20. November finden in Mosambik Gemeindewahlen statt. Berichtet wird darüber jetzt auch von Bürgermedien. Ein Interview mit Sara Moreira von Global Voices Online.

Carta (19.11.2013).


Sara Moreira: Warum Mosambik Bürgerjournalismus braucht

Am 20. November finden in Mosambik Gemeindewahlen statt. Berichtet wird darüber jetzt auch von Bürgermedien. Ein Interview mit Sara Moreira von Global Voices Online.

Carta (19.11.2013).


Stavroula Poulmeni: Griechenland schafft Demokratie ab

Die gewaltsame Räumung des von etwa 200 Journalisten besetzten griechischen Staatsrundfunks ERT in der Nacht vom 7. auf den 8. November 2013 zeigt die Erosion der Demokratie in Griechenland. Das sagt die griechische Journalistin und Aktistin Stavroula Poulmeni.

Carta (12.11.2013).


Die Zärtlichkeit der Völker?

Drei Tage lang hat die Berliner Gazette Hacker und Journalisten, Piraten und Kapitalisten, Amateure und Profis aus ganz Europa zusammengebracht. Am Ende waren sie skeptische Komplizen.

Carta (11.11.2013).


Privatisierung der Wirklichkeit

Auf einer Veranstaltung im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals DOK Leipzig zeigt die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm die Schwierigkeiten von Filmemachern in zunehmend teilprivatisierten öffentlichen Räumen auf.

Carta (31.10.2013).


FAZ schenkt Buchverlagen 25 Wörter

Die FAZ rudert im Streit um Ausschnitte aus Buchrezensionen zurück – aber nur so halb. Und gegessen ist die Sache damit noch nicht.

Carta (29.10.2013).


OLG München: VG Wort verstößt „gegen wesentliche Grundgedanken des Urheberrechts“

Im Prozess des Urheberrechtlers Martin Vogel gegen die VG WORT liegt jetzt die schriftliche Urteilsbegründung vor. Fazit: Autorinnen und Autoren müssen es nicht hinnehmen, dass von ihren Vergütungen Abzüge zugunsten von Verlagen vorgenommen werden. Jedenfalls nicht, wenn sie den Vertrag mit der Verwertungsgesellschaft vor dem Verlagsvertrag unterschrieben haben.

Carta (24.10.2013).


Glyn Moody: Das TTIP-Freihandelsabkommen ist ein Angriff auf das Vorsorgeprinzip

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) birgt mehr Gefahren als Vorteile. Die Verhandlungen verlaufen genauso geheim wie bei ACTA. Das sagt der Londoner Journalist Glyn Moody im Carta-Interview

Carta (22.10.2013).


Gericht kritisiert Verteilungspraxis der VG WORT

In seinem Prozess gegen die Verwertungsgesellschaft WORT hat der Urheberrechtler Martin Vogel nun auch in der zweiten Instanz gewonnen.

Carta (17.10.2013).


Aliens, Crossmedia und Cyberterroristen

Bericht von der 4. StoryDrive-Konferenz im Rahmen der Frankfurter Buchmess

Carta (14.10.2013).


TTIP: die Wunschlisten der Lobbyisten

Bei den Verhandlungen geht es u.a. um Urheberrechte und Gentechnik. Über Brancheninteressen und deren Vertreter erfährt die Zivilgesellschaft wenig – zu sagen hat sie ohnehin nichts.

CARTA (20.09.2013).



Für eine Reform der Künstlersozialkasse

Unter dem Deckmantel der Optimierung von Beitragsmeldungen an die Sozialversicherung prüft die Bundesregierung die Abschaffung der Künstlersozialkasse. Dabei ist die ein Erfolgsmodell. Sie bräuchte nur dringend ein Update.

am 23.08.2013 bei CARTA.



#DPMA: Das Versagen der Staatsaufsicht über die Verwertungsgesellschaften

Sie erinnern sich an die VW-Werbung? Läuft und läuft und — Ähnlich macht es die Aufsichtsbehörde DPMA mit einem EuGH-Urteil, das den Urhebern statt den Verwertern Vorteile brächte.

am 28.06.2013 bei CARTA.



"Der Montag liebt dich" - Nachdenken über Lebensglück, Crowdsourcing und Grundeinkommen

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt – heute und morgen. Wie genau sehen die Veränderungen aus? Wie nähert sich die Netzgemeinde diesem Thema? Und was ist aus dem Montagmorgen als Start der Arbeitswoche geworden? Der Internet-Experte und Journalist Ilja Braun gibt einen Überblick über aktuelle Positionen die sich zwischen dem Debatten über Lebensglück, Crowdsourcing und Grundeinkommen bewegen.

am 13.05.2013 in der Berliner Gazette.



Pauschalvergütung: Welches Problem soll die Kulturflatrate lösen

Der Urheberrechtler Gerald Spindler hat im Auftrag der Grünen Modelle für eine Kulturflatrate durchgerechnet.

Carta (02.04.2013).


Welches Problem soll die Kulturflatrate lösen

Der Urheberrechtler Gerald Spindler hat im Auftrag der Grünen Modelle für eine Kulturflatrate durchgerechnet. Die mögliche Höhe einer solchen Abgabe schreckt jetzt allerdings auch Befürworter ab. Doch wer nun allein auf Marktlösungen setzt, gibt den politischen Gestaltungs­willen auf.

am 28. März 2013 bei iRights.info.



Mehr Geld für Rechteinhaber: AG DOK gewinnt gegen MDR

Durch interessante Konstrukte konnten bisher Gelder aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen an den Filmproduzenten vorbei verteilt werden. Zu Unrecht, sagt nun das OLG Dresden.

Carta (16.03.2013).


2012

Verwertungsgesellschaften ignorieren EuGH-Urteil

Vor einigen Monaten sorgte das Luksan-Urteil für Aufruhr in den Kaffeebechern: Demnach dürften Verwertungsgesellschaften den Verlegern keinen Anteil auszahlen. Doch die stört das nicht.

am 21. September 2012 bei CARTA.



Was bedeutet das Luksan-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für die Urheber?

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Geräteabgaben nur den Urhebern gehören. Doch die Urheberverbände scheint das nicht sonderlich zu interessieren.

am 28. Juli 2012 bei CARTA.



Ein Schlag für die VG WORT

Nüchtern, ja fast schon kleinlaut liest sich die jüngste Pressemitteilung (hier als pdf-Dokument) der Verwertungsgesellschaft Wort: Das Landgericht München I habe "eine Entscheidung getroffen, die nicht zugunsten der VG Wort ausgefallen ist. In dem Rechtsstreit geht es um die Frage, ob eine Beteiligung von Verlagen an den Auszahlungen der VG Wort zulässig ist."

am 30. Mai 2012 beim Perlentaucher.



„Angemessene Vergütung“: Was der Gesetzgeber für die Urheber getan hat und was er noch tun könnte

Damit Urheber möglichst gerecht entlohnt werden, müssen sie per Gesetz gestärkt werden. Soweit die Maßgabe des Stärkungsgesetzes für Urheber und ausübende Künstler. Doch wie steht es tatsächlich um die Verhandlungsmacht der Urheber, ihre Interessen durchzusetzen?

Carta (18.05.2010).



Hundert Schriftsteller pro Urheberrecht

oder: “Wir sind die Literaturagentur Landwehr & Cie”

am 11. Mai 2012 bei e-book-news.



Das Ende der elektronischen Semesterapparate

Das OLG Stuttgart hat gewissermaßen das Aus für elektronische Semesterapparate beschlossen. Dabei waren die immer so praktisch: Lehrende konnten Ausschnitte aus Texten für die Vorlesung im Intranet hinterlegen, den Teilnehmern eines Kurses ein Passwort geben, und die konnten es sich herunterladen. In Zukunft gilt: nur noch read only. Das Downloaden oder Ausdrucken soll nicht mehr möglich sein.

am 13. April 2012 bei e-book-news.



Libri: Zitieren verboten

„Ein grandioser Roman“, „Thomas Mann hätte es nicht besser sagen können“, „Super Lesefutter“ – Jahrzehnte lang schmückten Buchverlage gern ihre Werbetexte mit Zitaten aus der Presse. Jetzt wird das schwierig, nämlich wegen des Urheberrechts.

am 04. März 2012 bei e-book-news.



Urheberrechts-Schutz: Bundesregierung veröffentlicht Warnhinweis-Studie

Das Bundeswirtschaftsministerium hat seine Studie zu Warnhinweisen bei Urheberrrechts-verletzungen vorgelegt.

am 09. Februar 2012 bei e-book-news.



2011

Raus aus den Regalen

Die Politik muss dringend eine gesetzliche Regelung für vergriffene Werke schaffen, fordern die Verleger. Dabei gibt es die schon.

am 05. Dezember 2011 bei iRights.info.



Besser als die Kulturflatrate wäre eine Infrastruktur-Pauschalabgabe

Wovon sollen Kreative leben? Statt nach einem verschärften Urheberrecht sollte man nach der Einkommensverteilung auf kulturellen Märkten fragen. Doch eine Kulturflatrate setzt am falschen Ende an.

am 11. Februar 2011 bei iRights.info.



2010

Leben Autoren vom Urheberrecht? Ein nützlicher Mythos

Das Urheberrecht, heißt es immer wieder, sei die Lebensgrundlage von Autoren – Verschärfungen dienten daher auch ihnen. Mit den wirklichen Lebensgrundlagen von Autoren hat das wenig zu tun. Die Vorstellung nützt den Verlagen und wiegt Autoren in der Illusion, einen gewandelten Markt ignorieren zu können.

am 26. November 2010 bei iRights.info.

im Januar 2011 in den Blättern für deutsche und internationale Politik
beim Goethe-Institut: auf Englisch, auf Arabisch, auf Farsi


Unter Verschluss

Leistungsschutzrecht: Werden journalistische Texte auf Verlagsseiten im Internet künftig gebührenpflichtig und für wen?

im Juni 2010 im mediummagazin.


Kreativ, vielfältig und meistens verboten: Remixes und Mash-ups

Texte, Töne, Bilder, Filme, Spiele: Der Fundus an digitalem Medienmaterial ist im Netz schier unerschöpflich. Immer mehr Leute wollen dieses Material nicht nur konsumieren, sondern kreativ verwenden. Sie benutzen es als Rohmaterial, um daraus etwas Neues zu erschaffen. Die Kunstformen Remix und Mash-up erleben im Internet eine neue Blüte. Unklar ist jedoch häufig, wie die rechtliche Situation bei Remixen und Mash-ups aussieht. Worauf muss man beispielsweise achten, wenn man Remixes und Mash-ups herstellt oder diese veröffentlichen möchte? Muss man sich immer eine Erlaubnis einholen? Wo liegen mögliche Stolpersteine? Diese und andere Fragen werden im folgenden Text beantwortet.

am 1. Juni 2010 bei Klicksafe, am 3. Juni 2010 bei iRights.info.


“Angemessene Vergütung”: Was der Gesetzgeber für die Urheber getan hat und was er noch tun könnte

Damit Urheber möglichst gerecht entlohnt werden, müssen sie per Gesetz gestärkt werden. Soweit die Maßgabe des Stärkungsgesetzes für Urheber und ausübende Künstler. Doch wie steht es tatsächlich um die Verhandlungsmacht der Urheber, ihre Interessen durchzusetzen?

Carta (18.05.2010).


Schleichende Enteignung? Zum Schutz journalistischer und verlegerischer Leistung

Die Zeitungen befinden sich in einer strukturellen Krise. Das Internet mit seinen Nachrichtenplattformen, sozialen Netzwerken und Blogs ist zu einer schier übermächtigen Konkurrenz geworden. Anstatt mit neuen publizistischen Formaten und Investitionen in die Qualität zu reagieren, fordern deutsche Verlage nun ein eigenes Leistungsschutzrecht. Um die Leistungen der Journalisten geht es dabei jedoch nicht.

im April 2010 in polar, Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur, Ausgabe #8, Frühjahr 2010. Herausgeber: polarkreis e.V., Verlag, Vertrieb: Campus Verlag.


Das Mee-Too-Recht

Die Presseverleger sollen ein Leistungsschutzrecht bekommen. So steht es im Koalitionsvertrag. Die Zeitungsverlage könnten dann eine Verwertungsgesellschaft gründen und für die Nutzung der Inhalte auf ihren Internetseiten Gebühren verlangen. In seinem Audio-Beitrag spricht Ilja Braun mit Verlags- vertretern, Juristen und Internet-Experten.

am 26. April 2010 bei iRights.info


Zur Kasse, bitte: Verlage wollen Gebühr von gewerblichen Online-Nutzern

Die Zeitungsverleger beweisen derzeit ihre Kreativität. Vor allem, wenn es darum geht, neue Erwerbsquellen zu erschließen. Die neueste Idee: Gewerbliche Nutzer ihrer Online-Angebote sollen zahlen, wenn sie auf das Internet-Angebot der Verlage klicken. Den juristischen Hebel dafür haben die Verleger schon gefunden: Das so genannte Leistungsschutzrecht.Die Presseverleger sollen ein Leistungsschutzrecht bekommen. So steht es im Koalitionsvertrag. Die Zeitungsverlage könnten dann eine Verwertungsgesellschaft gründen und für die Nutzung der Inhalte auf ihren Internetseiten Gebühren verlangen. In seinem Audio-Beitrag spricht Ilja Braun mit Verlags- vertretern, Juristen und Internet-Experten.

am 25. April 2010 bei B5 aktuell, Medienmagazin (Download, mit freundlicher Genehmigung)


Erdbeertörtchen für alle

Die Jugendlichen von heute verstoßen massenhaft gegen das Urheberrecht und haben dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in einer Studie herausgefunden. Mit einem Browsergame für Kinder kämpft der Lobbyverband jetzt um die Seelen des Nachwuchses. Wir sind uns sicher: World of Warcraft war gestern. Das nächste große Ding heißt „Cat Protect“.

am 19. April 2010 bei iRights.info


Nennt man das Enteignung?

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage

im April 2010 in Copy. Right. Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info. Redaktion: Chris Piallat (Heinrich-Böll-Stiftung), Philipp Otto (iRights.info), Uta Rüenauver.



„Angemessene Vergütung“

Was der Gesetzgeber für die Urheber getan hat und was er noch tun könnte.

im April 2010 in Copy. Right. Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info. Redaktion: Chris Piallat (Heinrich-Böll-Stiftung), Philipp Otto (iRights.info), Uta Rüenauver.
im Mai 2010 erneut bei CARTA


Recht mit Links

Das Informationsportal iRights.info sorgt seit fünf Jahren für Übersicht im Urheberrechts-Dschungel. iRights.info-Redakteur Ilja Braun schreibt für freischuss über die Arbeit im digitalen Raum"

im März 2010 erschienen im Magazin für Jurastudierende freischuss


Falscher Honorarkonsens

Die Vergütungsregel für freie Journalisten ist kontraproduktiv. Vier kritische Thesen zum Gewerkschafts-Verleger-Kompromiss.

im März 2010 erschienen im medium magazin


Was kauft man, wenn man ein E-Book kauft?

Nicht alles, was mit E-Books technisch möglich ist, ist auch erlaubt. Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch technisch möglich.

im Februar 2010 im Branchenmagazin buchreport
am 5. März 2010 bei iRights.info
am 10. Juni 2010 bei e-book-news


Und der Zukunft zugewandt?

Das Urheberrecht ist in den vergangenen Jahren so schnell und umfassend geändert worden wie nie zuvor. Der iRights.info-Autor Ilja Braun hat in einer Chronologie die wichtigsten Entwicklungen seit dem Jahr 2000 zusammengefasst, vom „Stärkungsgesetz“ bis zur Diskussion einer Kulturflatrate.

zuletzt aktualisiert im Februar 2010 bei iRights.info


Verlegerbeteiligung bei der VG WORT: Wo der DJV irrt

Gesetzliche Vergütungen aus Zweitverwertungen stehen nicht allein den Urhebern zu, wie von Vertretern des DJV in der aktuellen Diskussion um die Vergütungsregeln für freie Journalisten behauptet wird.

Carta (12.01.2010).


DJV: Leistungsschutzrecht ja, Urabstimmung Nein

Im Blog des Journalistenverbands Freischreiber sowie in den Kommentarspalten zu Wolfgang Michals Artikel ist seit ein paar Tagen eine Diskussion über die Vergütungsregel entbrannt, auf die sich die Journalistengewerkschaften DJV und DJU mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger geeinigt haben. Darin wird festgelegt, welche Honorare aus Gewerkschaftssicht eine „angemessene Vergütung“ für freie Journalisten an Tageszeitungen darstellen. Unter anderem bemühen sich die DJV-Vertreter, die an dieser Debatte mit viel Verve, wenn auch in zunehmend gereiztem Tonfall teilnehmen, um Klarheit im Hinblick auf die Position des DJV zum Leistungsschutzrecht.

Carta (08.01.2010).


Zementierung der Misere

Die Journalistengewerkschaften haben sich überraschend mit Zeitungsverlegern auf eine "Vergütungsregel" für freie Journalisten geeinigt. Lassen sich djv und ver.di die Absicherung kümmerlicher Honorare mit ihrer Zustimmung zu den Forderungen der Verleger nach Leistungsschutzrechten abkaufen?

seit dem 6. Januar 2010 beim Perlentaucher


Klicksafe-Quiz
Klicksafe-Urheberrechts-Quiz (Stand 2010).
Konzept: Ilja Braun. Fachredaktion: John Weitzmann.
Umsetzung: klicksafe.de.
(P) Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK)



2009

Die VG Wort stellt sich taub

Die Verwertungsgesellschaft Wort versucht zum dritten Mal, Geld für Texte im Internet auszuschütten. Freiberufliche Autoren werden dabei unter Umständen doppelt übergangen – zugunsten der Verlage. Die VG Wort hat es in der Hand, das zu ändern. Doch sie tut es nicht.

am 17. Dezember 2009 bei iRights.info


Übersetzervergütung: Verlage wollen BGH austricksen

Nach dem Urteil zur Übersetzungvergütung zeigen sich die Verlage kreativ, die Erlösbeteiligung der Übersetzer durch eine für sie günstige Auslegung zu schmälern.

Carta (03.12.2009).


Bis zum bitteren Ende durchklagen

Das Google Book Settlement schließt deutsche Werke nun aus. Aber Unterzeichner des Heidelberger Appells sind immer noch nicht zufrieden und plädieren jetzt für eine Klage gegen Bibliotheken, die mit Google kooperieren. Eine Erwiderung auf Burkhard Hess.

seit dem 23. November 2009 beim Perlentaucher


Die VG Print-Online kommt

Eine neue Verwertungsgesellschaft der Presseverleger könnte zukünftig in Konkurrenz zur VG Wort treten. Ob die Urheber davon profitieren würden, ist unsicher.

am 17. November 2009 bei iRights.info


Schutzlos ausgeliefert im Internet?

Das Kräftegleichgewicht zwischen Urhebern und Verwertern droht sich durch die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verleger zu verschieben. Zu diesem Ergebnis kommt ein im Auftrag des Bayerischen Journalistenverbands verfasstes Gutachten, das am 3. Dezember 2009 in der Zeitschrift Kommunikation und Recht erscheinen und ab dem 14. Dezember auch online zur Verfügung stehen wird.

seit dem 15. November 2009 beim Perlentaucher


Google Book Settlement: Deutsche Bücher nicht mehr betroffen

Am Freitag ist in New York das „Amendend Google Book Settlement“ vorgestellt worden, die überarbeitete Version des gerichtlichen Vergleichs zwischen amerikanischen Autoren, Verlagen und Google.

Carta (15.11.2009).


Google Book Settlement überarbeitet

Der überarbeitete Einigungsvertrag zum Google-Buchprojekt sieht vor, dass die meisten deutschen Bücher nicht mehr davon betroffen sind. Außerdem wurde eine Art Interessenvertretung für die Autoren verwaister Werke eingerichtet.

am 14. November 2009 bei iRights.info


buchreport: Google muss böse bleiben

Gleich in zwei Artikeln beschäftigte sich am Freitag das Branchenmagazin „buchreport“ mit den Plänen von Börsenverein, VG Wort und Deutscher Literaturkonferenz zur Kommerzialisierung verwaister Werke.

Carta (09.11.2009).


Fröhlicher Sozialismus

In Deutschland soll das literarische Erbe digitalisiert werden - ohne Google, aber nach demselben Prinzip

am 28. Oktober 2009 in der Welt


Deutsche Literaturkonferenz: Vorschlag zu verwaisten Werken

Bereits am Montag hat bei der Europäischen Kommission in Brüssel ein Public Hearing on Orphan Works stattgefunden. Dabei ging es um die Frage, wie ermöglicht werden kann, dass urheberrechtlich geschützte Werke, deren Schöpfer oder Rechteinhaber als unauffindbar gelten, wirtschaftlich genutzt werden können.

Carta (28.10.2009).


BGH-Urteil zur Übersetzervergütung

Die Übersetzer können mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich zufrieden sein. Bitteren Nachgeschmack hinterlässt allerdings die anhaltende Benachteiligung von Taschenbuchübersetzungen.

Carta (08.10.2009).


Von Vergütern und Vergüteten

Überall streiten sich die Urheber mit den Verwerterindustrien - bei den Übersetzern wird dieser Streit nun morgen vor dem Bundesgerichtshof entschieden. Wahrscheinlich zur Unzufriedenheit aller Seiten.

am 6. Oktober 2009 beim Perlentaucher


Digitale Schutzwälle

Alles nur ein PR-Desaster? Google Deutschland hat gestern zum Google Book Settlement klargestellt: All die vergriffenen Bücher werden nur dem amerikanischen Publikum gezeigt. Deutsche Leser schauen in die Röhre. Autoren auch.

Am 30. Juli 2009 im Perlentaucher


Sollen die Leistungen der Buchverleger unter eigenen juristischen Schutz gestellt werden?

Beim Branchenmagazin BuchMarkt als Lesetipp.

Hier auch als Direktlink zur Welt vom 17. Juli 2009.


Zwangsjacke oder Chance für Autoren?

Google will Millionen Bücher im Internet verfügbar machen. Betroffen sind davon auch deutsche Autoren. Befürworter freuen sich darüber, dass so auch Bücher wieder verfügbar werden, die derzeit in den Archiven verstauben. Doch Kritiker befürchten ein Monopol Googles und ärgern sich darüber, wie die Firma mit Autoren und Verlagen umgeht.

am 12. Mai 2009 bei iRights.info


Wie Google sich um verwaiste Bücher sorgt

Globales Monopol: In den USA kann die Suchmaschine bald auf Millionen geschützter Titel zugreifen

am 29. April 2009 in der Welt


Esst nicht bei der Mafia - Die Verleger und Google

Gestern tagte die Akademie des Deutschen Buchhandels. Verlage und andere Akteure des Markts sind sich noch uneins über die Strategie gegenüber Google und der Book Rights Registry. Der Heidelberger Appell beruft sich inzwischen auf die Unterstützung deutscher Minister. Einer seiner Initiatoren schlägt eine Abschaltung von Google vor.

am 28. April 2009 im Perlentaucher


Angriff der E-Book-Piraten

Die Verlage bekommen Konkurrenz, das Urheberrecht wird aufgeweicht: Hilft eine Kulturflatrate?

am 21. März 2009 in der Welt


Wem die Schrift gehört

Finger weg von Google: Die VG Wort will zur Literaturagentur für vergriffene Bücher werden

am 21. Februar 2009 im Tagesspiegel


Gesetz des Stärkeren

Die Bundesregierung setzt eine Kommission prominenter deutscher Urheberrechtler ein, um ein Gesetz zu entwerfen, das Autoren finanziell besserstellen soll. Der Lobbyverband der Buchverleger läuft dagegen Sturm. Die Regierung erklärt, alles sei nicht so gemeint gewesen, und ändert das Gesetz erneut. Die Autoren kommen schlechter weg als zuvor. Geht das mit rechten Dingen zu?

am 20. Februar 2009 bei iRights.info


Eine Stärkung zum Schaden der Autoren?

Das „Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ von 2002 sollte die Urheber schützen, ihnen mehr Geld und eine bessere Verhandlungsposition verschaffen, etwa gegenüber Verlagen. Sechs Jahre später sind Teile davon so verändert, dass die Autoren schlechter dastehen als zuvor.

am 11. Februar 2009 bei iRights.info


Der Kampf gegen Google

Die Internet-Suchmaschine Google scannt ganze Bibliotheksbestände ein, um sie für ihre Online-Volltextsuche verfügbar zu machen. Vielleicht sogar, um eines Tages im Printing-On-Demand-Verfahren vergriffene Bücher wieder zugänglich zu machen.

am 02. Februar 2009 in der Süddeutschen Zeitung


Gesetz des Stärkeren

Die Bundesregierung setzt eine Kommission prominenter deutscher Urheberrechtler ein, um ein Gesetz zu entwerfen, das Autoren finanziell besserstellen soll. Der Lobbyverband der Buchverleger läuft dagegen Sturm. Die Regierung erklärt, alles sei nicht so gemeint gewesen, und ändert das Gesetz erneut, wobei sie sich so ungeschickt anstellt, dass die Autoren schlechter wegkommen als zuvor. Geht das mit rechten Dingen zu?

am 21. Januar 2009 in der Süddeutschen Zeitung


2008

Kampf den Schwarzlesern

Das E-Book steht vor dem Durchbruch, doch die entscheidende Schlacht steht der Buchbranche noch bevor. Was tun, wenn kein Leser zahlen will? Urheberrechtsexperte Till Kreutzer über die Konsequenzen.

Interview vom 10. Dezember 2008 in der Süddeutschen Zeitung


Lass uns das Ding drehn

Während Tauschbörsennutzer als Raubkopierer kriminalisiert werden, organisieren deutsche Zeitungen den umfangreichsten Urheberrechtsklau seit Anbruch des Digitalzeitalters. Ilja Braun berichtet, wie Online-Zeitungsarchive mit Texten freier Autoren umgehen.

am 15. Oktober 2008 bei iRights.info


Was für ein Urheberrecht braucht kreative Arbeit?

Vortrag vom 26. September 2008 auf dem Kongress "Arbeit 2.0 - Kreative Arbeit und Urheberrecht 2008, 26.-28. September 2008, Phoenix Halle Dortmund"

Als Videostream beim Internet Archive


Ennui und Rausch

Zu einem Gedicht von Menno Wigman

2008 in der Anthologie Kleine Kölsche Anthologie Band 2. Gedichte und Interpretationen, herausgegeben von Walter Wittkämper. Norderstedt: BoD 2008, S. 138-143


2007

"Wenn man mit dem Koran ein Land regieren will, wird es die Hölle"

Mit seinem Roman "Das Haus an der Moschee", in dem der Einbruch des islamistischen Fundamentalismus in das Alltagsleben einer traditionsbewussten Familie beschrieben wird, stürmte Kader Abdolah in den Niederlanden die Bestsellerlisten. Über den Roman und über die Situation als Exilschriftsteller sprach der Autor mit Ilja Braun.

am 23. Februar 2007 bei qantara.de


2006

Ideologisierung der Debatte um den Islam

Zwei niederländische Sachbücher widmen sich der Debatte um den Islam: Die niederländische Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali rät Muslimen dazu, den Islam aufzugeben; Geert Mak warnt vor dem Zuwachs der Rechtspopulisten.

qantara.de (21.07.2006).



Dutch Authors of Moroccan Origin

Authors of Moroccan origin are the latest craze in the Netherlands. Their approach to Dutch language and society is fresh and original. Ilja Braun introduces us to two quite different of these authors – Hafid Bouazza and Abdelkader Benali

qantara.de (24.02.2006).



"Ich lebe nicht im Exil, ich lebe in Afrika"

In Nuruddin Farahs neuestem Roman "Links" kehrt der Protagonist nach zwanzigjährigem Exil in seine Heimat Somalia zurück. Er findet ein Land vor, das im Chaos zu versinken droht, zerrissen von einem Bürgerkrieg. Ilja Braun traf Farah im November 2005 in Frankfurt und sprach mit ihm über sein neues Buch.

am 05. Januar 2006 bei qantara.de


2005

Voices from the diaspora

The illiteracy rate in Somalia is around 75 percent. And yet the country has produced an author who has been mentioned for some time as a possible candidate for the Nobel Prize. Read Ilja Braun's review of Nuruddin Farah's latest novel "Links"

qantara.de (02.12.2005).



Das Glück des Waisenkinds

Radikal, böse, aber im Grunde optimistisch: Nuruddin Farahs neuer Roman "Links" ist eine Parabel auf den Bürgerkrieg in Somalia

taz (12.11.2005).



The Trend towards Ideologising Public Debate in the Netherlands

The Somali-born Dutch parliamentarian Ayaan Hirsi Ali makes use of clichés about Islam and demands that Muslims be tested as to their convictions. The intellectual Geert Mak complains of an ideologising of public discussion.

qantara.de (06.07.2005).



Rebellion against the Patriarchal Taboo

Raduan Nassar's highly metaphorical 1975 novel "Lavoura arcaica" is being published for the first time in German. It is a book that breaks patriarchal taboos and contains allusions to elements in Christian and Islamic culture.
qantara.de (01.04.2005)


Arnon Grünberg: Der Vogel ist krank

In seinem Debutroman mit dem Titel "Blauer Montag" stellt die erste Nacht mit einer Prostituierten für den jungen Helden keineswegs ein Initiationserlebnis dar, sondern lediglich den Auftakt zu einer illusionslosen Gewohnheit. In dem Nachfolger "Statisten" träumen eine Handvoll gescheiterter Existenzen von einer Karriere in Hollywood, bringen es dann aber nur zu Nebenrollen in billigen Werbespots. Und der fiktive Schriftsteller im Mittelpunkt seines dritten Buches "Phantomschmerz" leidet daran, dass die langersehnte öffentliche Anerkennung ihm ausgerechnet für ein Kochbuch zuteil wird, während seine Gedichte und Erzählungen unbeachtet bleiben. Gescheiterte Existenzen aus der Phantasie des Schriftstellers Arnon Grünberg, der für sein neues Buch, das dieser Tage erschienen ist, vor kurzem den renommierten AKO-Preis erhielt. Es heißt "Der Vogel ist krank", und Ilja Braun hat es gelesen.

am 11. März 2005 bei WDR 3, Mosaik
Wiederholung am 15.03.2005 bei NDR Kultur, Texte und Zeichen


Thomas Rosenboom: Tango

Kurzrezension

im Februar (?) 2005 im Magazin bücher


Kitschy Image of the Orient Destroyed by Jihad

Cees Nooteboom, one of Europe's most prominent authors, is widely regarded as a cosmopolitan. But his recently-published collection of travel writing reveals him to be an aesthete with a very selective view of things. Reviewed by Ilja Braun

am 18. Februar 2005 bei qantara.de


Radikaler Islamismus vertreibt den Scheherazadeh-Kitsch

Mit welchen Augen betrachtet der unermüdliche Reisende Cees Nooteboom die islamische Welt? Er sieht Vieles, versteht aber nichts. Und bemüht sich nicht, genauer auf die Zwischentöne zu hören. Eine Kritik von Ilja Braun
qantara.de (21.01.2005).


2004

Der Programmdirektor und das Etwas

"All about Schmitz" von Thomas Weiss

im Dezember 2004 in der Literaturzeitschrift Edit Nr. 36


Chang-rae Lee: Turbulenzen

Kurzrezension

im November 2004 im Magazin bücher


Literatur und Terror

Portrait des Krefelder Autors Thomas Hoeps

im Oktober 2004 in der Literaturzeitschrift Edit Nr. 35


Das Brot des Patriarchen

Erstmals ist der metaphernreiche Roman "Das Brot des Patriarchen" von Raduan Nassar auf Deutsch erschienen. Ein Buch, das mit patriarchalen Tabus bricht und Anspielungen auf Elemente christlicher und islamischer Kultur enthält. Ilja Braun hat den Roman gelesen.

qantara.de (09.07.2004)


Willem Elsschot: Käse

"Zwischen Traum und Tat versperren Gesetzesworte den Weg und praktische Schwierigkeiten". Das ist eines der bekanntesten niederländischen Sprichwörter, und es stammt von dem flämischen Schriftsteller Willem Elsschot. Eine bereits 1933 von ihm verfasste Erzählung ist jetzt in einer neuen Ausgabe auf Deutsch erschienen. Ilja Braun stellt das Buch vor.

am 23. Juni 2004 bei WDR 3, Mosaik


Armer Tölpel

Schriftsteller ist ein schöner Beruf. Man tritt morgens aus dem Haus, gähnt, blinzelt in die Sonne, geht einmal um den Block, und mit etwas Glück liest man auf diesem kleinen Spaziergang die Geschichte auf, die man dann nachmittags zu Papier bringt, als Auftakt zu einem neuen Buch. So war es jedenfalls bei Thomas Rosenboom, dessen historischer Roman "Neue Zeiten" sich um ein Haus dreht.

am 01. Juni 2004 beim Deutschlandfunk Büchermarkt


Die Bestie von Refrath

Portrait eines literarischen Serientäters aus Bergisch Gladbach

im April 2004 im Stadtrevue Hochschulmagazin


Kochen nach Auschwitz

Der Niederländer Arnon Grünberg lebt in New York und gilt als literarisches enfant terrible. Sein Roman "Phantomschmerz" erzählt von einem Scheitern, das als Erfolg daherkommt

Stadtrevue (März 2004).


Stimmen aus der Diaspora

Die Analphabetenquote liegt in Somalia bei rund 75 Prozent. Dennoch hat das Land einen Autor hervorgebracht, der seit einiger Zeit für den Literaturnobelpreis im Gespräch ist. Ilja Braun stellt den Schriftsteller und seine Werke vor.

qantara.de (03.03.2004).


Eros als Lotto

Maximilian Steinbeis über die letzten Stunden einer Jungfrau

am 13. Februar 2004 im Deutschlandfunk Büchermarkt


2003

Nicht die beste Gesellschaft

"Im Himmel": Georg M. Oswald entlarvt die Landvillen-Schickeria

im Dezember 2003 (?) in der Stadtrevue Köln


Thomas Hoeps: Tomorrow never knows

Kurzrezension

im November (?) 2003 in der Spex


Formale Bedingung

Zu den Gedichten von Raúl Alonso

im Oktober 2003 in der Literaturzeitschrift edit Nr. 32


Håkan Nesser, "Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod"

Revenge is a very important motive, of course. [...] We have to take these black feelings into consideration. If we try to hide them away, I think they are more dangerous.

am 19. September 2003 bei WDR 3, Mosaik


Jenseits des Safranbergs

Der iranische Autor Kader Abdolah erzählt in seinem neusten Roman "Die geheime Schrift" aus dem Leben eines Teppichknüpfers im Persien des 20. Jahrhunderts – eine durch biografische und erzählerische Elemente entwickelte Geschichte des Irans und zugleich ein wertvoller Beitrag zum Dialog der Kulturen. Ilja Braun über Abdolahs neustes Werk und Vita.

am 05. September 2003 bei qantara.de


Entwurzelte Freiheit

Nun liegt es endlich auf Deutsch vor, in der Übersetzung von Helga van Beuningen, und liest sich wie ein Original: Marcel Mörings Debüt von 1990. Begonnen im Alter von 27 Jahren, fünf Jahre später veröffentlicht - ein kleiner, im guten Sinne beschränkter Roman, der dem späteren 500 Seiten starken "In Babylon" in nichts nachsteht.

im August 2003 in der Stadtrevue Köln
außerdem:
Frankfurter Neue Presse, 6. März 2003
Nürnberger Zeitung, 6. März 2003
Berliner Literaturkritik, 16. Juni 2003
Titel, Magazin für Literatur und Film, Oktober 2003


Jörg Matheis: Mono

"Also, es sieht ganz einfach aus, aber es wird immer schwieriger. Ehrlich, wenn ich könnte, würde ich sofort gehen." Dieses Zitat von Antonio Lobo Antunes hat Jörg Matheis an den Anfang seines Buches gestellt. Damit ist der Grundkonflikt beschrieben, in dem sich fast alle Figuren des Bandes befinden: Wo sie gerade sind, da zieht es sie fort. Der Ortswechsel ist ein zentrales Motiv der Erzählungen.

am 01. August 2003 im Deutschlandfunk Büchermarkt


Schreiben in einer fremden Sprache

Autoren marokkanischer Herkunft sind in den Niederlanden zum Trend geworden. Einige Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Ilja Braun stellt drei der Autoren vor.

am 09. Juli 2003 bei qantara.de


Monogam

Marek van der Jagt ist ein Pseudonym, hinter dem sich der niederländische Erfolgsautor Arnon Grünberg verbirgt. Nach dem Roman Amour fou liegt jetzt mit "Monogam" bereits das zweite Buch auf Deutsch vor, das der Autor seinem Alter Ego zuschreibt. Und tatsächlich erinnert es in vielem an den Vorgänger. Wieder spielt die Geschichte in Wien, und wieder ist die Hauptfigur, die ebenfalls Marek van der Jagt heißt, ein verschüchterter, unsicherer und ungeschickter junger Mann auf der Suche nach der großen Liebe. Natürlich erfolglos.

am 04. Juni 2003 im Deutschlandfunk Büchermarkt


Illuminationen

Jonathan Safran Foers Debütroman »Alles ist erleuchtet« wurde in den USA gefeiert und ist auch hierzulande der am besten besprochene Roman dieses Frühjahrs. Ilja Braun traf den amerikanischen Autor bei seinem Besuch in Köln.

im Mai 2003 in der Stadtrevue


"Wie komme ich hier raus?"

Reflexionen von Kolja Mensing und Erzählungen von Jörg Matheis über das Aufwachsen in der Provinz

im Mai 2003 in der Literaturzeitschrift Edit Nr. 31


2002

Rückzug ins Private

David Wagner ist melancholisch: "Was alles fehlt"

im Dezember 2002 in der Literaturzeitschrift Edit


Das Kind, das man eben durchgeschüttelt hat

Michael Weins gelingt es, verschwiegen zu erzählen

im Herbst 2002 in der Literaturzeitschrift Edit


Die Liebe in den Zeiten der Kohl-Ära>

Leander Scholz versucht sich als deutscher Georges Bataille, und unversehens kommt ein 80er-Jahre-Roman dabei heraus.

im Mai 2002 in der Literaturzeitschrift Edit


Abwärts: der langsame Sturz

Mirko Bonnès neuer Roman

im April 2002 in der Rezensionszeitschrift Listen


2001

Once upon a time in the West

Antje Rávic Strubel: Offene Blende

im Oktober 2001 in der Literaturzeitschrift EDIT


Nochmals vom schnellen Mann

Über die Gedichte Richard Leisings

im Jahr 2001 als Nachwort zu Richard Leising, Van de snelle man, vertaald door Raf Vantuykom, Amsterdam: Uitgeverij Perdu 2001.


vor 2000

Gedeckte Tische?

Der Ausbruch aus der Theaterfamilie führte zum Theater: Portrait der jungen Dramatikerin Anna Langhoff

am 15.09.1994 in der Nürnberger Zeitung