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Belletristik und Sachbuch

aus dem Niederländischen und Englischen




Foto: Ebba Drolshagen 2016
Foto: Ebba D. Drolshagen 2016.



Cover Lucius
Walter Lucius: Schattenkämpfer.
Berlin: Suhrkamp 2017.
Originaltitel: Schaduwvechters. Amsterdam: Luitingh Sijthoff 2016.


Kaum der Geiselhaft entkommen, ist die Journalistin und Kampfsportlerin Farah Hafez weiter dem russischen Oligarchen Valentin Lavrov auf der Spur - dem Kopf hinter einem internationalen Netz aus Korruption, Wirtschaftskriminalität und Menschenhandel. Als Farah in Indonesien auf neue Beweise stößt, begibt sie sich auf eine lebensgefährliche Mission.

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Cover Noord
Lidewey van Noord, Robert Jan van Noort: Pellegrina.
Bielefeld: Covadonga 2017.
Originaltitel: Pellegrina. Amsterdam: De Muur 2016.


Fasziniert von der so reichen Geschichte des Radsports begibt sich Lidewey van Noord auf eine Pilgerreise der besonderen Art: Sie nimmt ihre Leser mit in alle Ecken Italiens, um die unerschütterliche Liebe der Tifosi für ihren Giro und ihren Ciclismo zu erkunden und auf den Spuren großer und kleiner Radrennhelden zu wandeln.

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Cover Azzouzi
Fikry El Azzouzi: Wir da draußen.
Köln: DuMont 2016.
Originaltitel: Drarrie in de nacht. Antwerpen: Uitgeverij Vrijdag 2014.


Sie wollen Spaß haben und Mädchen finden und eine Perspektive, aber sie bleiben isoliert, abgeschoben auf die Strafbank der Gesellschaft.

"Die große Stärke des Romans 'Wir da draußen' ist Ayoubs frische Erzählstimme, der auch Ilja Braun in seiner Übersetzung einen jugendlichen, knackigen Klang gibt."
(Katharina Borchardt, Deutschlandradio Kultur, 17.08.2016)

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Louis Paul Boon: Die obszöne Jugend der Mieke Maaike.
Berlin/Köln: Alexander Verlag 2016.
Originaltitel: Mieke Maaike's obscene jeugd. Amsterdam/Antwerpen: Arbeiderspers 2008 (urspr.: 1972).


Ein satirisch-pornografischer Roman und mittlerweile Klassiker, der erstmals 1972 in den Niederlanden erschien. Das Buch wurde im katholischen Belgien sofort indiziert und durfte nur in den protestantisch-liberalen Niederlanden verkauft werden - und avancierte zu Boons bestverkauftem Werk.

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Wilfried de Jong: Ein Mann und sein Rad.
Bielefeld: Covadonga 2014.
Originaltitel: Kop in de wind. Amsterdam: Podium 2012) / De man en zijn fiets. Amsterdam: Podium 2009.


In diesem Buch vereint Wilfried de Jong seine beiden Leidenschaften: Schreiben und Radfahren. In zwanzig packenden Erzählungen lenkt er sein (Renn-)Rad durch Weltstädte und über einsame Landstraßen in der italienischen Provinz, durch die heimischen Dünen und hinauf auf den legendären Mont Ventoux im Nebel.

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Eva Maria Staal: Die Waffenhändlerin.
Hamburg/Zürich: Arche 2013.
Originaltitel: Probeer het mortuarium. Amsterdam: Nieuw Amsterdam 2007.


»We sell freedom« – so lautet der Slogan von Maria und von Jimmy Liu. Die beiden sind Global Player des internationalen Waffenhandels. Zusammen verdienen sie Millionen, mit denen Jimmy jedoch immer häufiger rauschhafte Kasino-Abende und den Unterhalt seines jungen Geliebten finanziert. Zunächst hält Maria ihrem Boss den Rücken frei, fragt sich jedoch bald, warum und für wen sie immer wieder in den Krisenherden dieser Welt ihr Leben aufs Spiel setzt.

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Joost Smiers, Marieke van Schijndel: No copyright.
Berlin/Köln: Alexander Verlag 2012.
Originaltitel: Adieu auteursrecht, vaarwel culturele conglomeraten. Den Haag: Boom 2009.


Welches System könnte - besser als das bestehende Urheberrecht - die Interessen zahlreicher Künstler ebenso wahren wie die der Allgemeinheit an einer gemeinfreien, öffentlichen Sphäre von Kreativität und Wissen?

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Toine Heijmans: Irrfahrt.
Hamburg/Zürich: Arche 2012.
Originaltitel: Op zee. Amsterdam: L.J. Veen 2011.


Ein Vater nimmt seine sieben Jahre alte Tochter mit auf einen Segeltörn. In zwei Tagen wollen die beiden von Thyborøn in Dänemark nach Harlingen in den Niederlanden segeln. Die besorgte Mutter ist strikt dagegen, doch der Vater setzt seinen Willen durch.

"Ilja Braun hat es wunderbar aus dem Niederländischen übertragen, mit kühler Schlichtheit."
(Anja Hirsch, FAZ 28. Juni 2012)

Leseprobe
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Esther Verhoef: Verschleppt.
München: Goldmann 2012.
Originaltitel: Ongenade. Amsterdam: Ambo/Anthos 2008.


Für den, der sein Leben der Vergeltung verschrieben hat, ist nichts gefährlicher als die Liebe …

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Esther Verhoef: Verstoßen.
München: Goldmann 2011.
Originaltitel: Onder druk. Uithoorn: Karakter 2004.


Nach dem Tod seiner Frau ist Sil Maier mit Susan Staal liiert. Susans Nachbar Sven bittet Sil um Hilfe: Sein Sohn wurde entführt, und nun fürchtet er, dass der neue Lebensgefährte seiner Exfreundin, die Mutter seines Sohns, die Polizei einschalten und so das Kind in Gefahr bringen könnte. Deshalb soll Sil den Jungen zuerst finden. Eine Spur führt Sven und Sil nach Paris, doch als sich die Suche nach dem Kind als einfacher erweist, als Sil zu Beginn annahm, kommen ihm Zweifel an Svens Integrität …

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Esther Verhoef: Der Geliebte.
München: btb Goldmann 2009.
Originaltitel: Rendez-vous. Amsterdam: Ambo/Anthos 2006.


Der Traum vom Süden – für Simone scheint er wahr zu werden. Gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Kindern zieht sie in die Dordogne, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch dann begegnet sie dem jungen Michel und beginnt eine verhängnisvolle Affäre.

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Steve Hely, Vali Chandrasekaran: Die Wette.
Hamburg: marebuch 2009.
Originaltitel: The ridiculous race. New York: Henry Holt 2008.
übersetzt zusammen mit Jochen Schwarzer.


Die Idee: ein Wettrennen um die Welt. Der Einsatz: eine Flasche Whisky. Bedingung: keine Flugzeuge!

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Ilse Nackaerts: Küssen für Fortgeschrittene.
München: mvg 2008.
Originaltitel: Sextalk. Leuven: Van Halewyck 2003.


Alles, was Sie immer schon über Sex wissen wollten, wird hier gefragt: Was spricht für einen Dreier, was dagegen? Warum tragen SM-Liebhaber lederne Strings? Was findet sich so alles im Nachtschränkchen einer Prostituierten? Wie gehe ich mit dem Cyber-Ex um?

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Tess Franke: Auf Leben und Tod.
Berlin: Ullstein 2007.
Originaltitel: De inwijding. Breda: De Geus 2006.


Femke Wolzak ist Strafverteidigerin. Es ist ihr Beruf, gnadenlose Verbrecher und brutale Mörder zu verteidigen, ohne selbst auf die Seite des Bösen zu geraten. Keine leichte Aufgabe. Als eine Mandantin von Gangstern ermordet wird, ahnt Femke, dass auch sie selbst in Gefahr ist. Man will die Rechtsanwältin zwingen, nach den Regeln der Unterwelt zu handeln. Wenn es sein muss – mit grausamer Gewalt.

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Sana Valiulina: Didar & Faruk.
München: Knaus 2007.
Originaltitel: Didar & Faroek. Amsterdam: Meulenhoff 2006


Die Geschichte einer starken Frau und ihrer Liebe in Zeiten des Krieges. Ein literarisches Epos, das auf eindrucksvolle Weise das Schicksal der tatarischen Minderheit in Russland beleuchtet.

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Ilse Nackaerts: Liebe von A - Z.
München: mvg 2007.
Originaltitel: Passie en romantiek. Leuven: Van Halewyck 2004


Bettlektüre der besonderen Art... Wie schreibt man am besten eine Liebesbotschaft auf ein gekochtes Ei? Wie kann ein ganz normaler Küchenwecker den Sex prickelnder machen? Haben Sie schon einmal einen Eiskuss bekommen? Auch warmer Tee kann für ganz neue Empfindungen sorgen...

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Stefan Brijs: Der Engelmacher.
München: btb 2007.
Originaltitel: De engelenmaker. Amsterdam/Antwerpen: Atlas 2005.


Wolfheim, in der Nähe von Aachen: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Dr. Victor Hoppe in seinen Geburtsort zurück. Die Dorfbewohner misstrauen ihm. Und sie wundern sich über die drei Babys, die er dabei hat: Drillinge, alle mit einer Hasenscharte gezeichnet. Doch als der Doktor einem Jungen aus dem Dorf das Leben rettet, fasst man Zutrauen zu ihm. Bis eines Tages die Kinderfrau der Drillinge eines plötzlichen Todes stirbt …

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Bonnie Gabriel: Worte der Lust.
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2006.
Originaltitel: The fine art of erotic talk. New York: Bantam Books 1996.


Sprache gehört zu den intimsten Dingen, die Liebende miteinander teilen – ob ein geflüsterter Befehl, eine suggestive Anspielung am Telefon oder ein Ausruf auf dem Gipfel der Lust. Dieses Buch soll dem Leser beibringen, das erotische Potential verbaler Kommunikation optimal zu nutzen.

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Tom Reynolds: I hate myself and want to die.
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2006.
Originaltitel: I hate myself and want to die. London: Sanctuary Publishing 2005.


Dieses Buch handelt nicht nur von traurigen Songs, sondern von deprimierenden, und das ist ein gewaltiger Unterschied. Von Songs, die die Laune in den Keller sacken lassen, egal wie gut man sich gerade noch gefühlt hat. Autor Tom Reynolds hat ein Jahr mit der leidvollen Aufgabe zugebracht, die deprimierendsten Lieder von Bands aus mehreren Jahrzehnten zu durchforsten. Das Ergebnis dieser latent selbstzerstörerischen Tätigkeit heißt 'I Hate Myself and Want to Die'.

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Paul Saltzman: Die Beatles in Indien.
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2005.
Originaltitel: The Beatles in Rishikesh. London: Penguin Studio Books 2000.


Er war der einzige, der die Beatles im indischen Ashram fotografierte: Der Kanadier Paul Saltzman zeigt jetzt erstmals seine einmaligen Aufnahmen in einem großformatigen Prachtband – ein Sammlerstück für Fans.

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Eve Eschner Hogan: 1000 Fragen, die Liebe betreffend.
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2005.
Originaltitel: Intellectual Foreplay. Alameda: Hunter House Publishers 2000.


Was Sie schon immer von Ihrem Partner wissen wollten, aber (noch) nicht zu fragen wagten.

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Frédéric Tonnon, Marisa Garau: ABBA - Ihre ganze Geschichte
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2005.
Originaltitel: ABBA on speaking terms. Vianen: The House of Books 2002.


ABBA und kein Ende! Nach dem phänomenalen Erfolg des Musicals Mamma Mia!, haben Frédéric Tonnon und Marisa Garau, beides „tonangebende Stimmen im Entertainment-Journalismus“, eine halbe Hundertschaft an Zeitzeugen aufgefahren, dem Mythos ABBA in die Wurzeln zu leuchten.

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Übersetzungen für iRights.info und ähnliche


Out-of-Copyright-Calculator

Mit dem Out-of-Copyright-Calculator lässt sich der Urheberrechtsstatus eines Werks zuverlässig bestimmen.
Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Kennisland ins Deutsche übersetzt
Testen (seit Oktober 2016).


Daniel Trielli, Sean Mussenden, Nicholas Diakopoulos: Warum die Google-Suchergebnisse in den USA die Demokraten bevorteilen

Google ist unter dem Strich nicht fair: Die Suchmaschine bevorzugt bestimmte Kandidaten vor anderen. Und anscheinend hat sie eher ein Faible für Demokraten.
Algorithm Watch (09.05.2016).


Porter Anderson: Die Mauer muss weg

Die Verlagsbranche steht der Digitalisierung ratlos gegenüber. Die Antwort aber ist klar: Wir brauchen nicht noch mehr Bücher, sondern vor allem neue Leser.
iRights Jahrbuch "Das Netz" 2015 (10.12.2015).


Yochai Benkler: Für eine selbstbestimmte digitale Zukunft

Können wir der Allmacht von Internetkonzernen und Märkten etwas entgegensetzen? Yochai Benkler, Professor an der Harvard Law School, denkt über Modelle vernetzter Produktions- und Arbeitsformen auf Augenhöhe nach.
iRights Jahrbuch "Das Netz" 2015 (10.12.2015).


Kristoffer Gansing: Die Kunst im Zeitalter der drei großen Ts

TTIP, TPP und TISA: Mit den neuen Handelsabkommen rollt eine Konterrevolution auf uns zu. Es wird Zeit, dass sich die digitalen Künstler dagegen wehren.
iRights Jahrbuch "Das Netz" 2015 (10.12.2015).


Andrus Ansip: Unternehmen wie Spotify müssen in der EU bleiben können

Die Digitalisierung ist für alle gut, Bürger, Unternehmen und den Staat. Am digitalen Binnenmarkt in Europa führt kein Weg vorbei, meint Andrus Ansip, der in der EU-Kommission dafür zuständig ist.
iRights Jahrbuch "Das Netz" 2015 (10.12.2015).


Rey Junco: Warum Ihre Tochter Minecraft spielen sollte

Kinder dürfen ruhig mal länger vor dem Bildschirm sitzen – zumindest solange sie dabei gegen Geschlechterstereotypen kämpfen.
iRights Jahrbuch "Das Netz" 2015 (10.12.2015).


Cory Doctorow: Kreative Arbeit: Was bringt die Zukunft?

Das Internet vereinfacht die Koordination von Menschen, aber auch das Abhören. Das aber ist eine Gefahr für die Demokratie. Damit Orwell und Huxley weiterhin Science-Fiction bleiben, müssen wir uns die Technologie aneignen.
iRights.info (11.12.2014).


Lawrence Lessig: Wenn wir Remix kriminalisieren, schaden wir der Kreativität

Die Einleitung von „Remix. Making Art and Commerce Thrive in the Hybrid Economy“ wurde für das neue iRights.Media-Buch „Generation Remix“ erstmals von Ilja Braun aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Pro verkauftem Buch geht ein Euro an die Initiative „Recht auf Remix“.
iRights.info (08.05.2014).



Übersetzungen für qantara.de


Joseph Mayton: Die ganze Welt ist ein Mülleimer

Die Umwelt ist in Ägypten ernsthaft bedroht – aber an Umweltbewusstsein mangelt es. Die globale Klimaerwärmung wird von führenden Denkern als Hirngespinst des Westens abgetan.
qantara.de (12.07.2010).


Richard Marcus: Den modernen Islam selbst kennenlernen

Der Schriftsteller und Journalist Aatish Taseer ist britischer Staatsbürger mit indischen Wurzeln. Richard Marcus sprach mit ihm über islamische Identitätsentwürfe, die heutigen Probleme des islamischen Kulturkreises und sein hoch gelobtes neues Buch Terra Islamica.
qantara.de (25.06.2010).


Ayse Karabat: Die Türkei und ihre Außenpolitik

Das Engagement der Türkei im Nahen Osten hat eine alte Diskussion wiederbelebt: Vollzieht die Türkei eine außenpolitische Wende? Außenpolitik ist kein Nullsummenspiel, heißt es dazu aus Ankara. Und türkische Intellektuelle meinen: Wenn überhaupt, hat sich innenpolitisch etwas geändert. Ein Berich von Ayse Karabat.
qantara.de (15.06.2010).


Nick Amies: Interkulturelles Friedensforum oder Debattierklub?

Das Verhältnis des Islam zur westlichen Welt war jüngst Thema einer Konferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro. Die sogenannte "Allianz der Zivilisationen" soll eigentlich ein Forum für den interkulturellen und religionsübergreifenden Dialog sein. Aber erfüllt sie diesen Zweck auch tatsächlich?
qantara.de (15.06.2010).


Stephen Starr: Ein sicherer Hafen in Damaskus

Die Geschichte des Christentums im Irak reicht bis ins erste Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück. Doch nach der US-Invasion 2003 sind viele Christen aus ihrer Heimat geflohen und haben Zuflucht in Syrien gefunden. Aus Damaskus berichtet Stephen Starr.
qantara.de (14.06.2010).


Amos Oz: Die Grenzen militärischer Gewalt

Wenn politische und militärische Macht nicht der Selbstverteidigung dient, sondern vielmehr Probleme niedergeknüppelt werden, wird die selbstverschuldete Katastrophe vor der Küste von Gaza nicht die letzte gewesen sein, meint der israelische Schriftsteller Amos Oz.
qantara.de (06.06.2010).


Martina Sabra: Im Zwielicht

Im Westen begegnet man islamischen Hilfsorganisationen häufig mit Misstrauen, da sie verdächtigt werden, radikale Gruppierungen zu unterstützen. Weshalb derlei Zweifel überzogen sind, erklärt Jonathan Benthall, ehemaliger Direktor des "Königlichen Anthropologischen Instituts" in London, im Gespräch mit Martina Sabra.
qantara.de (04.06.2010).


Nader Hashemi: Die Beschleunigung der Geschichte

Anders als in Europa kam in der islamischen Welt die Säkularisierung vor der Reformation – mit schwerwiegenden Folgen für die gesellschaftliche Entwicklung. Ein Essay von Nader Hashemi
qantara.de (17.05.2010).


James M. Dorsey: Scharia-konforme Erotik aus Amsterdam

Von Amsterdam aus hat der marokkanische Niederländer Abdelaziz Aouragh unlängst den weltweit ersten Online-Sex-Shop mit dem Prädikat halal eröffnet. Eines von vielen Beispielen, das zeigt: In Glaubensfragen gehen junge Muslime ihren eigenen Weg – auch die Sexualmoral bleibt dabei nicht den erzkonservativen Kräften überlassen. James M. Dorsey berichtet.
qantara.de (22.04.2010).


Luthfi Assyaukanie: Amina Waduds Durchbruch

Die Kontroverse um Amina Wadud, eine Islamgelehrte, die in New York als Vorbeterin das Freitagsgebet leitete, hält an. Der Aufschrei in der islamischen Welt erinnert an Reaktionen auf Salman Rushdies Roman "Die satanischen Verse", meint Luthfi Assyaukanie.
qantara.de (07.12.2009).


James M. Dorsey: Richtungsstreit um demokratische Öffnung

Die Muslimbruderschaft ist in vielen arabischen Staaten und insbesondere in Ägypten die bedeutendste politische Oppositionskraft. In der ältesten und größten politischen Organisation der islamischen Welt ist jedoch ein fundamentaler Richtungsstreit ausgebrochen. Hintergründe von James M. Dorsey
qantara.de (26.11.2009).


Marianna Evenstein: Multikulti in Israel

Das Idan Raichel Project verbindet die unterschiedlichen musikalischen Traditionen, die in Israel anzutreffen sind: äthiopische, jemenitische und arabische Einflüsse werden dabei ebenso integriert wie lateinamerikanische oder ost- und westeuropäische. Marianna Evenstein traf Idan Raichel und Band bei einem Auftritt in Berlin.
qantara.de (08.10.2008).


Abdelkader Benali: Muslime und Integration in Europa

Zafer Senocak, ein in Deutschland lebender türkischstämmiger Schriftsteller, und Abdelkader Benali, ein in den Niederlanden lebender Autor, der in Marokko geboren wurde, diskutieren im folgenden Briefwechsel über das Leben in zwei Kulturen und über Probleme der Migration und der Integration in Europa.
qantara.de (24.07.2007).


Nazenin Ansari: Ein iranischer Geistlicher im Visier der Staatsmacht

Die Verfolgung eines kritischen schiitischen Geistlichen und seiner Anhängerschaft zeigt nicht nur, wie hemmungslos das Teheraner Regime vorgeht, sondern auch, wie stark der Widerstand gegen seine Herrschaft ist.
qantara.de (20.10.2006).


Ulrike Sárkány: Begegnungen mit dem Fremden

Das Thema von Ilija Trojanows Roman "Der Weltensammler" ist das Leben des britischen Abenteurers Sir Richard Francis Burton, ein polyglotter Kolonialoffizier, der zum Islam konvertierte. Ulrike Sárkány hat sich mit Trojanow unterhalten.
qantara.de (05.10.2006).


John Brenkman: Gefährliche Fehlkalkulation

Politische Stabilität muss im Nahen Osten ganz oben auf der Tagesordnung stehen, denn Instabilität nützt nur den radikalen und antidemokratischen Kräften, schreibt John Brenkman.
qantara.de (04.10.2006).


Ehsan Masood: Wissenschaftskritik aus theologischer Perspektive

Bei genauer Lektüre der Regensburger Papst-Rede zeigt sich, was Katholiken und Muslime gemeinsam teilen: nämlich die Vorstellung, dass die moderne Wissenschaft dem Glauben mehr Platz einräumen müsste, schreibt Ehsan Masood.
qantara.de (22.09.2006).


Agha Iftikhar Ahmad: Pakistan und islamische Philosophie

Pakistan wird in den westlichen Medien oft als Epizentrum des islamistischen Extremismus dargestellt. Angesichts der umstrittenen Unterstützung der Taliban im Westen des Landes scheint das auch gar nicht so falsch. Doch neben der radikalen Richtung des Islam gibt es in Pakistan eine eher pietistische, mystische und tolerantere Tradition des Sunnitischen Islam. Ihr fühlt sich die Mehrheit der Pakistanis zugehörig, doch das wird oft übersehen.
qantara.de (17.09.2006).


Fred Halliday: Fragwürdige Allianzen

Nachdem Islamisten jahrzehntelang die politische Linke in der islamischen Welt zum Hauptfeind erklärt hatten, entdecken sie in jüngster Zeit ideologische Gemeinsamkeiten im Kampf gegen Kapitalismus und westlichem Imperialismus, schreibt Fred Halliday.
qantara.de (20.09.2006).


Amr Hamzawy: Verlierer ist die Demokratie

Der Krieg im Libanon hat vieles verändert, auch die gesellschaftlichen Debatten, die in den letzten Jahren in der arabischen Welt geführt wurden. Insbesondere die Notwendigkeit der Demokratisierung der arabischen Welt ist im aktuellen Diskurs in den Hintergrund getreten, meint Amr Hamzawy.
qantara.de (08.09.2006).


Dorian Jones: Evolutionstheorie unter Druck

In wissenschaftlichen und universitären Kreisen der Türkei werden zunehmend Befürchtungen über einen Schulterschluss der islamistischen Regierung mit der starken Lobby der so genannten Kreationisten laut.
qantara.de (03.08.2006).


Lachlyn Soper: Indonesischer Autor hinterlässt Vision des Pluralismus

Pramoedya Ananta Toer, der einmal als der viel versprechende Kandidat aus dem asiatischen Raum für den Literaturnobelpreis galt, ist kürzlich im Alter von 81 Jahren gestorben. In seiner Heimat war er zeitlebens so unbekannt, dass er mit seinem Tod nun in Vergessenheit zu geraten droht, meint Lachlyn Soper.
qantara.de (09.07.2006).


Nasrin Alavi: Teheran zeigt den Menschenrechten die rote Karte

Die Mitgliedschaft des als Hardliner bekannten Teheraner Staatsanwalts Saeed Mortazavi in der iranischen Delegation beim UN-Menschenrechtsrat ist ein internationaler Skandal, so die iranische Publizistin Nasrin Alavi.
qantara.de (29.06.2006).


Yoginder Sikand: Ein neuer Blick auf die Scharia

Der sudanesische Jurist Abdullahi A. An-Naim plädiert in einem von ihm herausgegebenen Buch über interreligiöse Ehen von Muslimen für eine neue Lesart der Scharia, die solchen Heiraten traditionell zu enge Grenzen setze. Yoginder Sikand stellt das Buch vor.
qantara.de (26.05.2006).


Yoginder Sikand: Eine Gegenperspektive zum islamischen Apostasieverständnis

Nach Ansicht der meisten islamischen Rechtsgelehrten kann auf den Abfall vom Glauben nur die Todesstrafe stehen. Yoginder Sikand stellt eine andere Auffassung vor.
qantara.de (06.04.2006).


Saeed Taji Farouky: Wüstes Land Westsahara

30 Jahre nach der Ausrufung der Demokratischen Arabischen Republik hofft die Bevölkerung noch immer darauf, friedlich in einem unabhängigen Staat leben zu können - sie rechnet aber eher mit Krieg.
qantara.de (23.03.2006).


Tahir Abbas: Manko an intellektuellen Leitfiguren

Muslime in Großbritannien
qantara.de (13.01.2006).


Nashwa Abdel-Tawab: Ein bisschen Religion gefällig?

TV-Prediger in Ägypten
qantara.de (11.01.2006).


Hassan Rezaie: Islam als Diskurs der Freiheit

Hassan Rezaie, Experte für islamisches Recht, argumentiert, dass die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten im Nahen Osten infolge extremistischer Interpretationen der Scharia innerhalb eines rein islamischen Diskurses widerlegt werden können.
qantara.de (03.01.2006).


Nathan Brown, Amr Hamzawy: Vom Wahlgewinn der Bruderschaft profitieren

Der Ausgang der Parlamentswahlen in Ägypten, aus der die Muslimbruderschaft gestärkt hervorging, wirft die Frage auf: Soll man Demokratisierungstendenzen unterstützen, auch wenn dadurch islamistische Bewegungen gestärkt werden?
qantara.de (15.12.2005).


Amira Elmasry: Erfahrungsbericht

Politische Gewalt ist ein Phänomen westlicher wie muslimisch geprägter Gesellschaften. Deshalb lud das Goethe-Institut in Alexandria ägyptische und deutsche Studenten zur gemeinsamen Diskussion über dieses Thema ein.
qantara.de (17.11.2005).


Ala Al-Hamarneh: Die politische Dimension des Reisens

Nach Terroranschlägen auf Touristen stellt sich stets die Frage nach den Motiven der Täter. Ein Erklärungsversuch von Ala Al-Hamarneh
qantara.de (10.10.2005).


Fareed C. Majari, Gilles Kraemer: "Wir zeigen Wege auf, Unterschiede zu überwinden"

Vor einem Jahr wurde das deutsch-französische Kulturzentrum in Ramallah gegründet. Im Gespräch mit Frederick Richter ziehen die beiden Leiter eine erste Bilanz.
qantara.de (29.09.2005).


Ala Al-Hamarneh: Muslime in Europa – eine "Landkarte" der Diskriminierung

Die Internationale Helsinki-Föderation (IHF) hat jüngst einen Bericht über Muslime als Opfer von Intoleranz in der EU veröffentlicht. Darin heißt es, die Diskriminierung gegen Muslime habe seit den Anschlägen vom 11.09. weiter zugenommen.
qantara.de (09.09.2005).


Ala Al-Hamarneh: "Eine Ikone arabischer Gegenwartskultur"

Der Libanese Marcel Khalifeh, der vielfach als "Bob Dylan des Nahen Ostens" gesehen wird, gehört zu den wenigen Musikern in dieser Region, die eine politische Botschaft haben, meint Ala Al-Hamarneh. Von der UNESCO wurde Khalifeh kürzlich der Titel "artist for peace" verliehen.
qantara.de (18.08.2005).


Elizabeth Fuller Collins, Ihsan Ali Fauzi: Kein Widerspruch zwischen Islam und Demokratie

Die erfolgreiche islamische Partei PKS stellt sich als gemäßigte Alternative zum radikalen Islamismus dar. Elizabeth Fuller Collins und Ihsan Ali Fauzi berichten über ein neues Parteienphänomen und das Programm der PKS in Indonesien.
qantara.de (04.07.2005).


Fred Halliday: Der Sudan zwischen Krieg und Politik

Ist angesichts des Drucks des Internationalen Strafgerichtshofs ein Ende des Mordens in Darfur absehbar und ein politischer Weg jenseits der Revolution eine realistische Perspektive? Hierüber hat sich der Nahostexperte Fred Halliday in Khartum informiert.
qantara.de (04.07.2005).


Catherine Cornet: Morgen wird es noch schlimmer

Die israelische Journalistin Amira Hass lebt in Ramallah, wo sie als Korrespondentin für die Tageszeitung Ha'aretz tätig ist. Fünf Jahre lang schickte sie einer italienischen Redaktion ihre Tagebucheinträge, die jetzt in Buchform erschienen sind. Von Catherine Cornet
qantara.de (01.06.2005).


Fareena Alam: Fünf Prinzipien für die Zukunft des Islam

Wenn der Islam aufrichtig mit sich selbst und seiner Zukunft umgeht, wird er auch nicht mehr mit Unterdrückung und Gewalt in Verbindung gebracht, meint die britische Journalistin Fareena Alam.
qantara.de (29.04.2005).